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Löschwasserversorgung

Was Sie über die Löschwasserversorgung wissen müssen

Damit bei einem Brand genügend Wasser zur Verfügung steht, sind Städte und Gemeinden verpflichtet, eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Das erfolgt in der Regel über die sogenannte zentrale Löschwasserversorgung. Dabei werden in die Trinkwasserversorgung Entnahmestellen, die sogenannten Hydranten, integriert. Hier werden die wichtigsten Fragen rund um die Löschwasserversorgung beantwortet.

Wie wird die Löschwasserversorgung gewährleistet?

Hydranten müssen so angeordnet werden, dass die Wasserentnahme durch die Feuerwehr leicht möglich ist. Das bedeutet, ein Hydrant darf nicht weiter als 75 Meter Lauflinie von einem Grundstückseingang entfernt sein. Die Entnahmemenge von 400 Litern pro Minute gilt dabei als vertretbar, wenn es im Umkreis von 300 Metern Entfernung genug Vorräte gibt, um die benötigte Menge für den ersten Löschangriff sicherzustellen.


Unser Löschwassertank Service

Löschwasserversorgung mit Tanks

Welche Abstände müssen Hydranten haben?

Der genaue Abstand richtet sich nach der Bebauung und lokalen Gegebenheiten. Richtwert in Industriegebieten und Geschäftsstraßen sind 75 bis 100 Meter, in geschlossenen Wohngebieten 120 Meter und in offenen Wohngebieten 140 Meter.

Welche Wassermenge ist für den Grundschutz erforderlich?

Das kommt auf die Bebauung an. Bei einer frei stehenden Bebauung müssen 800 Liter in der Minute gewährleistet sein, ansonsten beträgt die Menge mindestens 1.600 Liter in der Minute. Die benötigte Menge muss für mindestens zwei Stunden zur Verfügung stehen. Die Menge muss auch hier in einem Umkreis von 300 Metern nachgewiesen werden. Dabei sind Hindernisse wie mehrspurige Straßen oder Bahnschienen zu beachten. Wichtig ist ebenfalls ein Betriebsdruck von mindestens 1,5 bar.

Was ist unter abhängiger Löschwasserversorgung zu verstehen?

Die örtlichen Wasserversorger sind gesetzlich nicht verpflichtet, die Löschwassermenge über den Trinkwasservorrat zur Verfügung zu stellen. Es kann auf privaten und gewerblichen Grundstücken daher erforderlich sein, mit dem Versorger einen speziellen Vertrag für den Brandfall abzuschließen. Ist nur eine Teilversorgung möglich, wird Löschwasser bis zur Höhe des angemeldeten Trinkwasserbedarfs zur Verfügung gestellt. Weitere Mengen Löschwasser sind auf dem Grundstück bereitzustellen, zum Beispiel in einem Löschwassertank. Es gibt die Möglichkeit, Regenwasser für die Bevorratung zu nutzen.

Was ist eine unabhängige Löschwasserversorgung?

Ist die Versorgung nicht gewährleistet, müssen zusätzliche Möglichkeiten eingerichtet werden. Je nach Entnahmestelle wird dabei zwischen erschöpflichen und unerschöpflichen Löschwasserstellen unterschieden. Bei einer erschöpflichen Entnahmestelle ist der Wasservorrat begrenzt. Das ist der Fall bei Löschwasserteichen oder einem Löschwassertank. Unerschöpfliche Wasservorräte bieten offene Gewässer, die im Winter nicht einfrieren und im Sommer nicht austrocknen oder auch ein spezieller Löschwasserbrunnen, der das Grundwasser anzapft.

Was müssen Grundstückseigentümer bei der Löschwasserversorgung beachten?

Besitzer oder Nutzungsberechtigte von Grundstücken sind per Gesetz dazu verpflichtet, bei der Gefahrenabwehr mitzuwirken. Das kann bedeuten, dass Grundstückseigentümer zusätzliche Mengen von Löschwasser bereitstellen müssen. Die Abschätzung der Löschwassermenge erfordert häufig einen Sachverständigen. Wenn die Menge nicht ausreicht, müssen andere Möglichkeiten wie die Anbindung an einen Teich oder ein Löschwassertank in Betracht gezogen werden.

Was ist ein Löschwassernachweis?

Bei einem Bauvorhaben möchte das Bauamt immer eine Bestätigung haben, dass die benötigte Menge Löschwasser von mindestens 800 Liter in der Minute über zwei Stunden hinweg zur Verfügung steht. Bei Gewerbebauten oder Schulen und Kindergärten ist der Nachweis mit 1.600 Liter in der Minute entsprechend höher. Kann diese Menge gewährleistet werden, wird der Löschwassernachweis ausgestellt.

Welche Möglichkeiten der Bevorratung bei Löschwasser gibt es?

Eine der praktikabelsten Lösungen für eine zusätzliche Bevorratung von Löschwasser ist der Löschwassertank. Es gibt oberirdische und unterirdische Varianten, wobei die Wassermenge zwischen 10.000 und 110.000 Liter umfasst. Eine große Auswahl von neuen und gebrauchten Löschwassertanks hält die Zieglmeier GmbH bereit.

Ist es möglich, einen Löschwassertank zu mieten?

Manchmal muss die Löschwasserversorgung nur während der Saison auf einer Alm oder während eines Events oder auf einer Großbaustelle sichergestellt werden. Für diese Fälle ist es möglich, bei der Zieglmeier GmbH einen Löschwassertank zu mieten.



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